Innovaphone

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Als einer der wenigen deutschen Hersteller bietet die Innovaphone AG VoIP Lösungen die insbesondere auf das "deutsche" Telefonverhalten abgestimmt sind. Das Lizenz- und Preismodell für die Telefonanlagensoftware »Innovaphone PBX« ist sehr skalierbar.  Endgeräte sowie VoIP-Gateways und die zugehörigen Hardware- und Softwarelizenzen sind komplett entkoppelt. Damit können Anwender die benötigten Lizenzen ab sofort nach Bedarf kaufen.

Alle Leistungsmerkmale sind in der Telefonanlagen-Software »Innovaphone PBX« integriert. Das VoIP-Gateway stellt die ISDN-Anschlüsse für die Anbindung an das öffentliche Telefonnetz bereit. Zusätzlich bietet die »Innovaphone PBX« die Möglichkeit, einen SIP-Provider (Session Initiation Protocol) zu nutzen.

Als Endgeräte können alle H.323-kompatiblen IP-Telefone sowie H.323-Softclients und H.323-IP-Adapter mit T.38-Unterstützung verwendet werden. Hinzu kommen Systeme, die SIP unterstützen. Die TK-Anlage setzt die Protokolle automatisch um.

Anwender, die auf Redundanz Wert legen, haben die Möglichkeit, zwei Gateways parallel einsetzen. Die Anlagenkonfiguration, die im Master-Gateway gespeichert ist, wird dabei auf das zweite Gerät repliziert. Sollte das Master-Gateway ausfallen, übernimmt das zweite System dessen Funktion.


Sanfte Migration, Lösungsstrategie von Innovaphone

In den seltensten Fällen soll eine komplette Telefonanlage ersetzt werden. Aus ökonomischen Gesichtspunkten heraus ist es in der Regel wesentlich günstiger, die klassische Telefonanlage so weit wie möglich und sinnvoll noch weiter zu nutzen. Die Lösung von innovaphone bietet ideale Möglichkeiten der sanften Migration, von der klassischen Telefonie zu VoIP-Lösung. Die Migration erfolgt in mehreren Schritten, die sehr individuell ausgelegt und den Kundenwünschen angepasst werden können.

Anlagenkopplung

In vielen Installationen mit mehreren Zweigstellen beginnt die Migration bereits mit einer Kopplung klassischer PBX-Systeme über IP-Strecken (Trunking). Dieser Schritt bietet den Vorteil, dass ein VoIP-Gateway am Standort bereits für den weiteren Ausbau vorhanden ist, er stellt aber keine Notwendigkeit für die weiteren Schritte dar.

Anlagenerweiterung

Sobald eine klassische TK-Anlage um weitere Nebenstellen erweitert werden muss, steht man vor der Wahl: Noch mal in die TK-Anlage investieren, indem die Anlage aufgerüstet wird, die neuen Nebenstellen verkabelt werden und die Konfiguration durch einen externen Service-Techniker anpassen zu lassen - oder die klassische TK-Anlage vorsorglich mit moderner VoIP-Technologie zu erweitern. Die innovaphone Lösung bietet durch das Einschleifen des VoIP-Gateways (z.B. IP800) vor dem Amtszugang der TK-Anlage sogar eine Möglichkeit, ganz ohne Änderung an der TK-Anlage die Erweiterung vorzunehmen. Die neuen Rufnummern werden von dem Gateway erkannt und statt zum Amt werden sie über das Netzwerk (LAN) zugestellt.

Anstatt die alte TK-Anlage abzuschaffen kann sie mit VoIP-Technologie von innovaphone schrittweise erweitert werden. Dafür müssen keine neuen Module und auch keine Anpassungen für die bestehende TK-Anlage realisiert werden. In der Regel müssen nicht einmal die neuen Arbeitsplätze verkabelt werden - denn das Netzwerk ist ja bereits vorhanden.

Anlagenersatz

Nun können die Teilnehmer bedarfsgerecht erweitert oder von der klassischen Welt zur modernen VoIP-Welt übernommen werden. Neben den Telefonen können über verschiedene IP-Adapter auch vorhandene Faxgeräte und analogen Telefone eingebunden werden. Zusätzlich können über spezielle Adapter auch Türöffner angekoppelt und Pausenmusik (über ein externes CD-ROM-Laufwerk) eingespielt werden.

Mit der Freischaltung der innovaphone PBX auf dem VoIP-Gateway werden weitere Funktionen verfügbar. Es  können Warteschleifen eingerichtet werden, Vermittlungsplätze aufbaut werden und (über verschieden Schnittstellen) Softwarelösungen für Voice Mail, Fax, CTI und UMS an Ihr System angebunden werden. Irgendwann wird die Migration soweit fortgeschritten sein, dass die klassische TK-Anlage nicht mehr benötigt wird. Die TK-Anlage kann dann abgeschaltet werden und die innovaphone PBX hat alle Funktionen auf der neuen Technologie übernommen.

TK-Anlagenkopplung

Für Firmen mit mehreren Standorten bietet innovaphone einen besonderen Vorteil. Die internen Telefongespräche zwischen den Standorten können auf die oft schon vorhandenen Datenverbindungen umgeleitet werden, was zu einer direkten und nachweisbaren Einsparung der internen Telefonkosten führt. Lösungen dieser Art werden oft installiert, weil sie technisch einfach zu realisieren sind und sich sehr schnell amortisieren. In der Vernetzung heterogener TK-Anlagen über IP besitzt die innovaphone PBX besondere Stärken.

Die Verbindung der Telefonie zweier Standorte über IP-WAN Verbindungen wird als Trunking-Szenario bezeichnet. Im Regelfall wird dabei auf jeder Seite ein VoIP-Gateway die Übertragung steuern. Dabei ist es unwichtig, ob die Telefonanlage von klassischer Bauart ist oder bereits als VoIP-Anlage vorhanden ist. Auch die Art der IP-Verbindung kann von Standleitungen mit hoher Bandbreite bis zum VPN über das Internet variieren.

Verbindung unterschiedlicher TK-Anlagen

Die innovaphone Gateways werden nach Möglichkeit an freie ISDN-Anschlüsse der TK-Anlage angeschlossen. Die Leistungsmerkmale der Anlagen werden durch die IP-Vernetzung getunnelt und bleiben für gleichartige TK-Anlagen erhalten. Für unterschiedliche TK-Anlagen in heterogenen Netzwerken bietet innovaphone eine elegante Lösung. Die Anlagen werden über das Protokoll QSig gekoppelt, so dass die wichtigsten Merkmale der Anlagen über die verschiedenen Standorte hinaus verfügbar sind.

Beispiel Einschleifen

Sollte eine TK-Anlage keine freien ISDN-Anschlüsse mehr haben, können die innovaphone Gateways in die Amtsleitung eingeschleift werden. Für diese Lösung ist keine Änderung des Systems notwendig.


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